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Dem Bund "Unterland" des Tagesanzeigers durfte man entnehmen, dass der Dietliker Gemeinderat in der Angelegenheit "Dietlikon Süd" zurückkrebse. Diese Information findet ihre Wurzeln offenbar in einer Orientierungsversmmlung, die Mitte Januar stattfand. Erkundigungen ergeben, dass man wohl die Ausnützung weniger krass reduzieren wolle und dass die Investitionen weniger hoch veranschlagt werden (der Kanton übernehme einen bedeutenderen Anteil). "Man" habe nun auch Zahlen über den Strassenverkehr und eine Simulation habe gezeigt, dass weniger einschneidende Massnahmen nicht zum oft wiederholten Verkehrskollaps führen. Anerkennen wir das Positive: es wurde offensichtlich einiges erreicht!
An einer öffentlichen Versammlung soll nun das endgültige Konzept (Tenor: Entweder so akzeptieren oder Einsprache erheben!) vorgestellt werden. Die Vermutung liegt nahe, dass ein Gesamtkonzept für Dietlikon Süd nach wie vor nicht vorliegen und das Gebiet Aegert nach wie vor ausgeklammert bleiben wird und sich die ganze Übung auf die Behebung eines plötzlich nicht mehr so gravierenden Verkehrsproblems und der Reduktion von Ausnützungszimmern und Eindämmung von Ladenlokalen beschränkt.
Seit Monate steht der Ruf nach einem Gesamtkonzept, nach Erhebungen über den Verkehr, nach Investitionen und machbaren Sofortmassnahmen und kontinuierlicher Kommunikation<wbr></wbr> im Raum. Obzwar der Gemeinderat einen Kredit von 60'000 Franken für professionelle Kommukationsberatung und -Instrument gesprochen hat, scheinen die zuständigen Persönlichkeiten dem Prinzip "Wir wissen, was gut ist" zu huldigen und unter Termindruck eine "Lösung" durchwürgen zu wollen, die nur diejenigen kalt lässt, die nichts zu verlieren haben. Geben wir die Hoffnung nicht auf: vielleicht erscheint noch ein Informationsblatt, das diese Themen abdeckt.
Wie immer sich Dietlikon Süd entwickelt: es wäre zu wünschen, dass Projekte von solcher Tragweite seitens der Initiaten tiefer, kompetenter und mit mehr Sinn für das Machbare untersucht werden und sich andrerseits rechtzeitig Interessengruppen formieren, die kompetent als "Verhandlungspartner" auftreten können.
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