created by bit-heads
FDP Schweiz
 Home  | Sitemap  | Newsletter  | Kontakt  | Login 

MV vom 4. Juni 2009
 

MV vom 4. Juni 2009

Orientierung über ‚Plattform Glattal‘ und die Abstimmungsvorlagen der kommenden Gemeindeversammlung

Zu Beginn orientierte uns die Geschäftsleiterin der ‚Plattform Glatttal‘ über diese vor allem in jüngerer Zeit sehr erfolgreiche Institution. In einem zweiten Teil wurden die Traktanden der nächsten Gemeindeversammlung diskutiert und dazu Parolen gefasst – auch zum Projekt ‚Sporthalle‘.

‚Plattform Glattal‘

Zunehmend beschäftigen Phänomene aus der Jugendszene Medien und Politik, oft unter dem Titel Gewalt. So ist dieses Thema auch für die FDP von grossem politischem Interesse. - Die Prävention in Dietlikon liegt schon längere Zeit  zu einem guten Teil auch bei der ‚Plattform Glattal‘. Für eine umfassende  und engagiert - lebendige Orientierung darüber konnten wir Frau Ursula Hellmüller begrüssen; sie ist  dort Geschäftsführerin seit Januar 06.

Zunächst erinnerte die Referentin kurz an die ‚Geschichte‘ der Institution: sie hiess ja anfangs ‚DDMG‘ und wurde 1995 als Verein  von den Gemeinden ‚MG‘ – also ‚Mittleres Glattal‘ -  gegründet. Inzwischen gehört Bassersdorf nicht mehr dazu – was allerdings die positive Entwicklung nicht verhindert hat. Und zwar obwohl der Kanton 2004 seinen Beitrag um 60% kürzte!

Anschliessend berichtete Frau Hellmüller engagiert über die sehr verschiedenartigen und gut funktionierenden Projekte. Das Aufgabengebiet bezieht sich dabei nicht nur auf Jugendliche, sondern auch auf Erwachsene– zB. auf Langarbeitslose. Vorweggenommen sei, was in Dietlikon vor allem wahrgenommen wird: das Restaurant ‚NotaBene‘ im früheren Café Benz, welches Jugendlichen unter fachkundiger  Leitung eine Brücke zum Erwerbsleben baut. Auch etliche unserer Mitglieder bestätigten die angenehme Athmosphäre und die Qualität der Leistungen in diesem Betrieb. – Danebst in der früheren ‚Chäshütte‘ das ‚Kafi und Klunker‘, das erwerbslosen Frauen Gelegenheit zur handwerklich- künstlerischen Betätigung bietet.

Andere Projekte überzeugen ebenso durch ausgesprochen innovativen Charakter: dass mehrere Betreute als ‚Parkwächter‘ im neuen Opfiker Quartierpark fungieren – wobei sie im gleichen Zug gelehrt werden, Ordnung auf gute Art beim Publikum durchzusetzen.

 

Zudem erwähnte die Referentin wohl gegen ein Dutzend weitere Initiativen. Beeindruckend waren auch aufgelegte Drucksachen darüber ; u.a. ein gut präsentierendes Buch mit Zukunftswünschen, das von Jugendlichen zusammengestellt ist. - Enorm wichtig ist nach Aussage  der Geschäftsführerin, dass die Jugendarbeit nicht erst im Konfliktfall beginnt, sondern möglichst frühzeitig. Hier vernahmen wir gerne, dass sie die Situation in unserem Dorf als sehr gut beurteilt – eben auch, weil hier schon lange ein ‚Netz‘ funktioniert. Die FDP Dietlikon begrüsst die Tätigkeit dieser Institution sehr -  als wirkliche ‚Hilfe zur Selbsthilfe‘, und damit auch als kosteneffizientes Sozialwerk.

 

Gemeindeversammlung 22. Juni: Zustimmung zu allen Vorlagen

- Revision der Gemeindeordnungen: Die Vorlage umfasst im Wesentlichen Anpassungen an die kantonalen Veränderungen ; die Versammlung beschloss Zustimmung.

- Jahresrechnungen Gemeinde / Schule: die Abschlüsse sind beide wesentlich besser als erwartet, vor allem wegen Steuer - Mehrerträgen aus Abrechnungen früherer Jahre, aber auch durch Einhaltung der Ausgabenbudgets. Noch unbefriedigend: Rechnungslegung der Werke, und ferner der hohe Ausgabenüberschuss ‚Spitex‘. Den Rechnungen 2008 kann dennoch zugestimmt werden.

 - Ausbau Glasfasernetz: Ein Vorstandsmitglied arbeitet schon längere Zeit im Kommunikationsbereich; dadurch war eine fundierte Vertiefung in die Sachfragen möglich. Zudem beschäftigten sich die Medien in letzter Zeit intensiv mit dem Fall ‚EWZ‘, wo in Folge des Abstimmungsentscheids der Stadtzürcher erhebliche Verwerfungen mit der Swisscom auftraten. Letztere verlangte ultimativ eine eigene Faser zu jedem Anschluss. So war es uns ein wesentliches Anliegen sicherzustellen, dass u.a. der projektierte Ausbau nicht nur mit einer Faser erfolge. Offene Fragen waren deshalb dem Gemeinderat schriftlich zugestellt worden.
Bereits anlässlich des Info-Abends für die Parteien wurde bekannt, dass die Anschlüsse mit je vier Fasern geplant sind, was für künftige Verträge mit Netzbetreibern genügend Spielraum offenlässt. Weitere Fragen konnten in einem Gespräch mit den Zuständigen geklärt werden. Noch nicht ganz gesichert scheint, ob es technisch bei jedem Anschluss machbar ist, die Fasern parallel zu den bestehenden Koax – Kabeln einzuziehen. Und es scheint keineswegs gesichert, dass der präsentierte Businessplan – der auf einer ‚Anschluss – Quote‘ von 50% im Gemeindenetz innerhalb weniger Jahre basiert – so eingehalten werden kann. – Trotz dieser Einwände beschloss die Versammlung einhellig Zustimmung.

- Sporthalle: Dieser Vorlage gegenüber bestanden schon früher und auch wieder jetzt grosse Meinungsunterschiede. Über das Projekt selbst waren wir schon kürzlich durch den zuständigen Gemeinderat R. Erismann eingehend orientiert worden, sodass sich die Diskussion an diesem Abend mit grundsätzlichen Fragen befasste. - Die kommende Vorlage ‚Ausbau Schulhaus Dorf‘ und das Projekt Sporthalle zusammen dürften zu einer beträchtlichen Belastung der Finanzen und somit zur Erhöhung des Steuerfusses von 6 bis 8% führen. Und der Eindruck bleibt bestehen, dass unsere Gemeinde mit einer zweiten Dreifachhalle in erheblichem Masse Leistungen für ein grösseres Einzugsgebiet erbringt, ohne substantielle Kostenbeteiligungen anderer Gemeinwesen. Ebenso wurden Zweifel  geäussert  am Ausschliessen einer interkommunalen Lösung – wobei eine solche eine frühzeitige Zusammenarbeit  vom Anfang der Projektierung an verlangen würde, inklusive der Standortfrage. – Seinerzeit war das Gebiet rund um das Schwimmbad ausdrücklich für spätere überkommunale  Sportanlagen vorgesehen worden!
Dem gegenüber steht u.a., dass eine Mitgliederversammlung der  FDP Dietlikon sich  schon bei der ersten Vorlage vor Jahren mehrheitlich positiv entschieden hatte – bevor dann die Frage wegen möglichem Denkmalschutz der Dorfturnhalle kurz vor der Abstimmung ein ‚Ja‘ verunmöglichte. Ebenso ist klar, dass schon längere Zeit die bestehenden Hallen mit abends dreischichtigem Betrieb eigentlich überbelegt sind. Und dass es um eine Investition für die Zukunft geht  und somit auch von unsern jüngeren Mitgliedern unterstützt wird. – So beschloss die Versammlung  schliesslich mehrheitlich Zustimmung zur Sporthalle.

 

Schnellsuche

 

Leitbild FDP Dietlikon




Die positive Kraft




Bürokratie-Abbau