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Unnötig
Baurecht statt Verbote
Minarette sind Türme. Wie Kirchtürme, Synagogen und Tempel unterstehen sie dem Bau- und Raumplanungsrecht und den Lärmvorschriften. Dank diesen Gesetzen gilt: Wo sie stören, wurden bisher und werden künftig keine Minarette gebaut!
Integrieren statt Ausgrenzen
Die Schweiz hat bereits viele fremde Kulturen erfolgreich integriert – auch die hier lebenden Moslems. Wir wissen: Sicherheit geht nur über Integration. Ausgrenzung und Isolation dagegen führen zu Misstrauen und schaffen den Nährboden für Extremismus. Unser Rezept ist klar: Fordern und fördern. Dazu gehört ein klares Bekenntnis zu unseren abendländisch-christlichen Werten. Zu diesen stehen wir ohne Wenn und Aber. Wer in der Schweiz lebt oder arbeitet, muss sich vorbehaltlos an unsere Gesetze halten und unsere Werte respektieren. Wer unsere Gesetze verletzt, wird bestraft und sogar ausgewiesen, wer sie respektiert, wird gefördert.
Untauglich
Nulltoleranz gegen Fanatismus statt Symbolbekämpfung
Den Initianten geht es nicht um Minarette, sondern um den Islam. Minarette werden mit islamischen Fundamentalisten gleichgesetzt. Gegen sie soll das Minarettverbot schützen. Doch: Verbote stacheln Fundamentalisten an. Gegen Fundamentalisten braucht es harte Gesetze und Kontrollen statt Bauverbote: Einreisesperren, Ausweisungen von Hasspredigern oder die Überwachung von Moscheen und Fundamentalisten.
Gefährlich
Religionsfrieden statt Kulturkampf
Die Initiative stellt den Islam und Moslems in eine extremistische Ecke. So wird eine Bevölkerungsgruppe diskriminiert und die verfassungsmässige Religionsfreiheit verletzt. Das untergräbt den Religionsfrieden – ein zentrales Wesensmerkmal der Schweiz: Über Jahrhunderte zerfleischte sich Europa bei Religionskriegen während die Schweiz vom Religionsfrieden profitierte. Hier wusste man: Religion gehört nicht in die Politik. Ein Nein zur Initiative ist ein Bekenntnis zum Religionsfrieden.
Schweiz nicht exponieren und schädigen
Die Initiative exponiert die Schweiz als anti-islamisches Land. Das schadet unserem Ansehen in islamischen Ländern und hat einen hohen Preis: Weniger Schweizer Exporte, arabische Touristen und Investoren. Islamische Länder werden die Schweiz als Sitz internationaler Organisationen künftig kaum unterstützen. Schlimmer noch: Unser neutrales Land gerät durch eine unnötige und untaugliche Initiative in den zur Zielschreibe ausländischer Extremisten.
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