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Sporthalle Lederäcker
Eins, zwei oder drei? Das Thema Sporthalle ist topaktuell und wird kontrovers diskutiert. Die FDP Dietlikon hat darum den Gemeinderat Richard Erismann und den Geschäftsleiter des Dietliker Sportnetzes, Andreas Krebs, an ihre Versammlung eingeladen um Hintergrundinformationen zur geplanten Sporthalle, aber auch zum Projekt „Wohnen im Alter“, aus erster Hand zu erhalten.
Richard Erisman präsentiert den aktuellen Stand der Projekte Sporthalle und Wohnen im Alter: Der Bedarf nach einer neue Sporthalle sei mehr als nachgewiesen: Die heutigen Trainingseinheiten sind jeweils sehr kurz, jeden Abend sind 3 Einheiten geplant mit der Folge, dass sogar Jugendliche bis 23 Uhr trainieren müssen - alle Räume, vom Singsaal bis zum Kraftraum und Kindergarten, sind voll. Für einige Gruppierungen fehlt schlicht der Platz. Die Schülerzahl steigt immer noch an und bereits sind weitere grosse Wohnüberbauungen geplant. Die Schule braucht mittelfristig eine Doppelhalle, das Projekt Dreifachhalle wird aber sowohl von der politischen, als auch der Schulgemeinde unterstützt, geht es doch auch um Volksgesundheit und die Attraktivität von Dietlikon. Die wachsende Bevölkerung und die vielen aktiven Dorfvereine brauchen neuen Platz.
Um Kosten zu sparen wurde das Projekt auf ein Minimum reduziert. Vordach, Unterkellerung etc. wurden aus dem ursprünglichen Projekt gestrichen. Aber auch ohne Schnick-Schnack verfügt die Halle über ein ansprechendes Konzept. Die Architektur berücksichtigt die Anforderungen von Schule und Vereinen sowohl für ordentliche Trainings als auch für Anlässe.
Was das für die Steuern bedeutet, erläutert Erisman anhand verschiedener Modelle: Die Belastung für die Gemeinde bleibt auf jeden Fall bei 2-2,5 % Steuerprozenten über die Dauer der Nutzung betrachtet. Viel Geld, auch vor dem Hintergrund, dass ca. 50% der Nutzer aus den Vereinen gar nicht in Dietlikon ansässig sind. Andreas Krebs weist darauf hin, dass ein Studie belegt hat, dass das in fast allen Gemeinden des Kantons so ist und sich das, über alle Sportarten betrachtet, wieder aufhebt.
Pro und Contra werden intensiv diskutiert. Standort, Bedürfnis, Kosten, Steuern, ... Bei jedem Punkt finden sich Argumente dafür und dagegen. Es wird wohl noch viel zu reden geben bis eine Einigung erzielt wird.
Wohnen im Alter
Für den Vorplatz des Alterszentrums Hofwiesen wurde ein Gesuch für eine Baubwilligung eingereicht, der Gemeinderat hat jedoch noch Einwände: Der zentral gelegene Platz soll als Begegunungszone für das ganze Dorf ausgelegt und nicht nur für die Bewohner des Alterszentrums konzipiert werden.
Für „Wohnen im Alter“ will die Gemeinde eine führende Rolle übernehmen und das Projekt initieren. Eine Reaslisierung durch Investoren ist zur Zeit offen, der Zeitplan ebenso, das Projekt liegt aber bereits zurück. Vorgesehen sind 2 ½ und 3 ½ Zimmer Wohnungen mit Mietpreisen von 1600-2000 Franken mit dem Ziel, Wohnraum für alle Interessenten zur Verfügung stellen zu können. Machbarkeit und Lösungsansätze und Vermietungskriterien sind noch in Arbeit.
Wohnen im Alter soll selbsttragend realisiert werden, wobei das genaue Engagement der Gemeinde und die Rahmenbedingungen noch geklärt werden müssen. Verschieden Modelle für Investoren wurden mit Generalunternehmern, Genossenschaften und spezialisierte Firmen erarbeitet. Das Modell mit Gensossenschaften/Siftung wird priorät weiterverfolgt. Ernst Uehlinger, der FDP Vertreter in der Baukommission, wirbt zudem für die Idee, dass sich Dietliker Einwohner gleich selbst für das Projekt engagieren. Interessenten mögen sich bei ihm melden.
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